KmK bundesweit

Über die Grenzen von Nordrhein Westfalen hinaus, finden auch in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit unterschiedlichen Kooperationspartnern Schulungen und Veranstaltungen zum Projekt statt.

Bayern

Die Entwicklung und Umsetzung des Projektes erfolgte in Kooperation mit der Bamberger Grafikerin Christine Kaufmann und dem Landratsamt Bamberg, Fachbereich Gesundheitsförderung, das das Projekt bis 2009 logistisch und organisatorisch begleitete. 2007 wurde es mit dem Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis ausgezeichnet. 

Seit 2010 befindet sich das Projekt unter der Trägerschaft des Bayerischen Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung. Seitdem sind fünf Ausstellungen an Schulen, Jugendeinrichtungen und Kliniken in ganz Bayern im Einsatz.

Schulungen in Bayern: hier 

10 Jahre Klang meines Körpers in Bayern

Unter dem Motto „10 Jahre Klang meines Körpers“ fand am 12. und 13. Dezember 2016 in Schloss Fürstenried das 18. Bayerische Forum Suchtprävention statt. Stephanie Lahusen zeigte im Rahmen ihres Vortrags die Stationen der bisherigen Ausstellungsarbeit auf und berichtete über Weiterentwicklungen, wie das Jungenmodul sowie das Elternmodul „was zählt?!“, das aktuell in NRW an den Start gegangen ist.

Freuen sich über die 10-jährige erfolgreiche Kooperation: Lothar Riemer, Landratsamt Bamberg, Stephanie Lahusen, Projektleiterin, Claudia Berger, Musiktherapeutin, Martin Heyn, Leiter des ZPG.

Claudia Berger, Christine Kaufmann, Ausstellungsgrafikerin, Stephanie Lahusen, Pietro, Medizinstudent

Flyer zum Forum
Power Point zum Forum


Baden-Württemberg

Nach einer erfolgreichen Pilotphase in 2015, haben das Landratsamt Ludwigsburg und das Landratsamt Sigmaringen entschieden, das Projekt nachhaltig in den jeweiligen Landkreisen zu implementieren. Dafür wurden 2 mobile Ausstellungen – dank großzügiger Fördermittel – erworben. Im November 2016 fand die Zertifizierungsschulung in Ludwigsburg statt, an der Fachkräfte aus den Arbeitskreisen Essstörungen Ludwigsburg und Sigmaringen teilnahmen.

Vom 23. Februar – 6. März 2015 wurde die Ausstellung im Foyer des Ludwigsburger Kreishauses gezeigt.

Im Juni 2014 wurde das Ausstellungsprojekt erstmalig vom Frauen- und Mädchengesundheitszentrum (Fmgz) Offenburg nach Baden-Württemberg geholt.


Niedersachsen

© Duncan
Präsident Henry Och und Pastpräsident Michael Schöttl, Rotary-Club Achim, Achimer Kinder- und Jugendärztin Dr. Petra Gölz (ganz rechts), Friederike Geißler, Frauenberatung Verden, Nina Spiedt, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Achim, Petra Ehlers, Praxis Dr. Gölz, Angelika Bittner-Lohmann, Jugendamt des Landkreises Verden und Projektleiterin Stephanie Lahusen, v.l.

Die Ausstellung gastierte ab 6. Februar zwei Wochen lang am Cato Bontjes van Beek-Gymnasium – und damit zum ersten Mal in Niedersachsen. Im Vorfeld fand die Zertifizierungsschulung für Fachkräfte der Koordinierungsgruppe Ess-Störungen im Landkreis Verden statt. Sie konnte dank einer Spenden vom Rotary-Club Achim sowie der Achimer Kinder- und Jugendärztin Dr. Petra Götz ermöglicht werden.


Bremen

Vom 6. September – 18. Oktober 2015 gastierte die Ausstellung in der KulturAmbulanz des Klinikums Ost in Bremen. Bereits im Vorfeld wurden der Leiter der KulturAmbulanz, Achim Tischer und sein Team im Projekt geschult, um Klassen, Eltern und Angehörige durch die Ausstellung zu führen. Die Ausstellung wurde ergänzt durch Arbeiten eines Kunstwettbewerbs und eines Ferienprojektes zum Thema (M)EIN KÖRPER.

Begleitend zur Ausstellung veranstaltete das Zentrum für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Kooperation mit der KulturAmbulanz am 9. September 2015 das Symposium „Hungerstreik – Fasten – Ess-Störung“. Im ersten Teil des Symposiums sprach Prof. Dr. Christina von Braun, Kulturwissenschaftlerin und Filmemacherin an der Humboldt-Universität zu Berlin über die Kulturgeschichte des Hungerstreiks. Im zweiten Teil stellten Kerstin Schnorfeil und Stephanie Lahusen kreative Wege aus der Essstörung an den Beispielen der Tanz- und Musiktherapie in Theorie und Praxis vor.


Schleswig-Holstein

Gertrud Wiedenmann, Diakonisches Werk Husum und Stephanie Lahusen

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Essstörungen wurde die Ausstellung vom 3. bis zum 14. November 2014 im Diakonischen Werk in Husum und vom 17. bis zum 21. November 2014 im Diakonischen Werk in Niebüll gezeigt. Im Vorfeld fand eine eintägige Einführungsschulung für Fachkräfte aus der Region statt, die die Schulklassen durch die Ausstellung begleiteten.