Elternmodul was zählt?!

Mit Beginn dieses Jahres steht zusätzlich ein Ausstellungsmodul für die Elternarbeit zur Verfügung, das ergänzend und begleitend zur Ausstellung eingesetzt werden kann. Es wurde in einjähriger Projektarbeit gemeinsam mit Eltern, Angehörigen, pädagogischen und therapeutischen Fachkräften entwickelt. Im September 2016 wurde es durch NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Schirmfrau des Ausstellungsprojektes, feierlich eingeweiht.

Auftaktveranstaltung am 12. September 2016. (v.l.): Caritas Vorstand Norbert Kallen, Erny Hildebrand (Vorstand Werkstatt Lebenshunger), Maria Spahn (Landesfachstelle Essstörungen NRW), Ministerin Barbara Steffens (Schirmfrau der Ausstellung), Dr. Vera Geisel (Schirmfrau Werkstatt Lebenshunger), Stephanie Lahusen (Vorstandsvorsitzende Werkstatt Lebenshunger), Andrea Groß-Reuter (Caritas Fachambulanz), der Musiker VINKU sowie Margrit Glattes (AOK Rheinland/Hamburg).

Das Elternmodul bietet vielfältige Anregungen und kreative Arbeitsmaterialien und Methodenbausteine für die Arbeit mit Eltern zum Thema Pubertät, Essstörungen und Jugendidentität. Es sensibilisiert für Themen, die bei der Entstehung einer Essstörung eine Rolle spielen, informiert über das Krankheitsbild und gibt wertvolle Tipps für den Umgang mit erkrankten Kindern. Darüber hinaus lädt es Eltern dazu ein, sich mit krankmachenden Idealen unserer Zeit auseinanderzusetzen und eigenen Wünschen und Werten nachzuspüren.

Die Aufbauschulungen zum Elternmodul richten sich an Fachkräfte aus den Vernetzungsinitiativen Essstörungen NRW, die über fundierte Grundlagen zum Thema Essstörungen und Erfahrungen in der Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen verfügen und die bereits zur Basis-Ausstellung Klang meines Körpers geschult wurden und auch praktische Erfahrungen damit gemacht haben.