Elternmodul was zählt?!

Was zählt?!

„Da es leider wenig gute Anlaufstellen für schnelle Hilfe gibt, waren wir froh, in diesem Rahmen mit Fachleuten und betroffenen Eltern unsere Ängste, Gedanken und Erfahrungen austauschen zu können bzw. zu dürfen. Uns hat es sehr geholfen, an diesen Abenden das Gefühl zu haben, mit den Sorgen nicht alleine zu sein und sind immer wieder mit neuer Hoffnung und Kraft in die nächste Woche gestartet.“ (Vater einer betroffenen Tochter)

Das Elternmodul bietet vielfältige Anregungen und kreative Arbeitsmaterialien und Methodenbausteine für die Arbeit mit Eltern zum Thema Pubertät, Essstörungen und Jugendidentität. Es sensibilisiert für Themen, die bei der Entstehung einer Essstörung eine Rolle spielen, informiert über das Krankheitsbild und gibt wertvolle Tipps für den Umgang mit erkrankten Kindern. Darüber hinaus lädt es Eltern dazu ein, sich mit krankmachenden Idealen unserer Zeit auseinanderzusetzen und eigenen Wünschen und Werten nachzuspüren. Das Elternmodul kommt im Rahmen von ausstellungsbegleitenden Elternabenden und eines Elternprogramms (5 Termine) für Angehörige zum Einsatz. Es wurde in einjähriger Projektarbeit gemeinsam mit Eltern, Angehörigen, pädagogischen und therapeutischen Fachkräften entwickelt.